Wandern
"Nur zu Fuß genießt man die Schönheiten der Natur!" - so sprach Freiherr von Knigge seinerzeit im 18. Jahrhundert. Und dass er Recht hat, beweist die ständig steigende Nachfrage nach Wanderurlaub. Im Wandern die Heimat zu erkunden, bedarf es zunächst etwas Zeit und Freude. Beides kam erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts zusammen. Touristische Massen verlangten nicht vor 1850 nach geordneten Wanderwegen, um 1880 bildeten sich erste Vereine (Naturfreunde, Riesengebirgsverein) und in der Görlitzer Region ist der erste nennenswerte gedruckte Wanderführer um 1930 erschienen.
Die Oberlausitz ist ein bekanntes Wandergebiet. Viele Wanderwege wurden beschildert und Wanderziele benannt. Im Oberlausitzer Bergland und Zittauer Gebirge finden Wanderfreunde zu jeder Jahreszeit lohnende Tagestouren.
Im Mai 2000 wurde mit einem Wandertag der besonderen Art der "Oberlausitzer Wanderstiefel" eröffnet. Durch die ganze Region führen über 300 Kilometer Wanderwege, die sich gemeinsam mit den kleinen und größeren Wegen der Region zu einem weiten Wanderwegenetz verbinden.
In gemütlichen Bergbauden und Gasthäusern entlang der Wanderrouten wird der Wanderer bestens versorgt. Auf Naturlehrpfaden, wie z.B. durch das Lausche-Hochmoor unterhalb der Lausche kann man gleichzeitig etwas für die Bildung tun.
Ein besonderes Angebot ist das "Wandern ohne Gepäck" auf dem Oberlausitzer Bergweg - Sie "erobern" die höchsten und bekanntesten Berge des Zittauer Gebirges. Mit 793 Metern über NN ist die Lausche in Waltersdorf Spitzenreiter, gefolgt vom Hochwald in Oybin.
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