Der langgestreckte Kurort Jonsdorf ist die größte Gemeinde im Zittauer
Gebirge. Hier werden seit über 150 Jahren Urlauber begrüßt. Der Ort möchte sich vor allem als Gastgeber für die
ganze Familie profilieren (er hat 1994 den Bundeswettbewerb Familienferien in Deutschland gewonnen).
Seine besondere Anziehungskraft bezieht der Ort durch seine Lage inmitten von Sandsteinformationen,
den Mühlsteinbrüchen und der Felsenstadt. In Jonsdorf wurden 350 Jahre Mühlsteine gebrochen, die bis England und
Rußland exportiert wurden. Heute ist an dieser Stelle ein Naturpfad eingerichtet, der umfassend über den
Mühlsteinabbruch und geologische und botanische Besonderheiten informiert.
In Jonsdorf
gibt es ein breites Sportangebot für den Urlauber. An erster Stelle ist sicherlich das
Freizeit- und Eissportzentrum (FEZ) zu nennen. Aber natürlich wird für den Urlauber das Wandern und Klettern im
Mittelpunkt stehen. Dazu bietet Jonsdorf übrigens auch geführte Wanderungen an. Zum Abkühlen empfiehlt sich
das (solarbeheizte) Gebirgsbad. Klettersteige gibt es selbstverständlich auch.
Übrigens gibt es im Ort einen Grenzübergang für Fußgänger, so dass man seine Wanderungen auch auf
den tschechischen Teil des Gebirges ausdehnen kann. Im Winter stehen gut gespurte Loipen für Langläufer bereit.
Sehr empfehlenswert ist auch die Oberlausitzer Weberstube, ein originalgetreu eingerichtetes Umgebindehaus.
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